Selbsthilfe Berlin e.V. im Studio

In unserer Sendung am 12. Januar 2016 hatten wir Frau Gerlinde Bendzuck bei uns im Studio. Sie macht sich als ehrenamtliche Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. stark.  Sie hatte sich eine ganze Stunde Zeit für uns genommen, um über den Dachverband und seine Mitglieder zu erzählen. Es gibt bei der Selbsthilfe direkt auch eine Antidiskriminierungsberatung, aus der sie spannende Fallbeispiele berichtet hat.

Vom 7.-9. April wird wieder die Messe “Miteinader Leben” stattfinden, darüber und über weitere wichtige anstehende Termine des Vereins im Jahr 2016 haben wird außerdem geplaudert. Das Projekt “Inklusionstaxi” liegt Frau Bendzuck und ihren Kollegen vom SoVD besonders am Herzen, denn es sollte ihrer Meinung nach ganz selbstverständlich sein, dass man, zum Beispiel als Blinder oder Rolli-Fahrer, ohne Probleme ein Taxi nutzen kann. Unter http://www.sovd-bbg.de/wir-uber-uns-2/projekt-barrierefreie-taxen-geht-an-den-start/ gibt es weitere Info’s dazu. Es werden noch Mitstreiter für die nächste Gesprächsrunde gesucht. Beeinträchtigte Menschen können den Entwicklern so ihre ganz persönlichen Anforderungen an ein inklusives Taxi vorstellen.

Hilfe zur Selbsthilfe bekommt man unter info@lv-selbsthilfe-berlin.de oder 030 / 27 59 25 25. Vielen Dank nochmals an Frau Bendzuck für das tolle und ausgiebige Interview!

Grand Hotel Vega$ – Inklusion auf großer Bühne

Besuch im Studio: links Karin A. Mocke, Mitte Renate Hilgert, rechts Sebastian Bayer
Besuch im Studio: links Karin A. Mocke, Mitte Renate Hilgert, rechts Sebastian Bayer

Mehr als 30 Tanzschulen mit beinahe 1000 Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Behinderung haben sich an “Grand Hotel Vega$”, Deutschlands größtem Inklusionsmusical, beteiligt. Nach Aufführungen in zehn Städten kommt das Ensemble am Donnerstag, dem 26. November, zum großen Finale ins Berliner Tempodrom. Grand Hotel Vega$ – Inklusion auf großer Bühne weiterlesen

Im Regen stehengelassen

(c) by Harry Hautumm ·pixelio.de
(c) by Harry Hautumm ·pixelio.de

Immer häufiger kommt es vor, dass Menschen mit sogenannten E-Scootern im öffentlichen Personennahverkehr nicht befördert werden. Aus Einzelfällen ist in einigen Städten mittlerweile die Regel geworden. Seit 2014 erreichten den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) fast täglich neue Meldungen Betroffener, die mit ihrem Elektomobil von Bus und Bahn nicht mehr mitgenommen wurden. Im Regen stehengelassen weiterlesen

Selbst aktiv werden bei Depression

Eigentlich ist es ein Gegensatz, ein Oxymoron, die Worte Aktivität und Depression in einem Atemzug zu nennen. Für Betroffene schließen sich Aktivität und Depression aus. In einem Kinospot zur Aufklärung über diese Erkrankung, der in Hamburger Kinos läuft, sagt der Betroffene: „Es heißt immer: Reiß dich zusammen. Aber gerade dieses Aufraffen, wenn man in einer Krise ist, ist unglaublich schwer. Eine unsichtbare Kraft die drückt mich einfach runter“. Und dennoch ist es für Menschen mit einer Depression wichtig, selbst aktiv zu werden. Selbst aktiv werden bei Depression weiterlesen

Sicher durch die Behandlung

Schwere Behandlungsfehler, wie zum Beispiel eine im Patientenbauch vergessene Schere sind eher selten. Trotzdem kommen Fehler oder „Beinahefehler“ in der täglichen Praxis immer wieder vor. Dazu gehören zum Beispiel die Verwechslung von Medikamenten oder Dosierungen, Infektionen durch mangelnde Hygiene, Fehldiagnosen, fehlerhafte oder unvollständige Patientenaufklärung oder mangelnde Kommunikation der Ärzte und Pflegenden. Sicher durch die Behandlung weiterlesen

Die Therapeutin auf dem Bildschirm – online gegen Stottern

Das Institut der Kasseler Stottertherapie bietet ab Herbst in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse eine Online-Stottertherapie an. Über ein Jahr werden die Teilnehmer in kleinen Gruppen am Bildschirm begleitet. Ganz ohne Präsenz vor Ort geht es allerdings nicht. Die Therapeutin auf dem Bildschirm – online gegen Stottern weiterlesen

Wäre da nicht dieses bescheuerte Herz

Daniels Leben könnte so schön sein. Er ist 15, lebt in Hamburg, und steckt mitten in der Pubertät. Doch sein Leben wird begleitet von langen Krankenhausaufenthalten und unzähligen Operationen. Seine Gesundheit fährt Achterbahn. Daniel ist seit seiner Geburt schwer herzkrank. Während andere Jungs in seinem Alter die Nachmittage auf dem Fußballplatz verbringen, sitzt er unter ärtzlicher Aufsicht im Hospiz. Doch mit einem Anruf wurde vieles anders.  Wäre da nicht dieses bescheuerte Herz weiterlesen