Rollifahrer testen die neue Einstiegshilfe bei der DB

In der vergangenen Woche traf sich in Frankfurt/Main die Begleitende Arbeitsgruppe bei der Deutschen Bahn, um sich über den Stand der Einführung neuer Züge und das Redesign bestehender ICE-Züge zu informieren. In diese Arbeitsgruppe beraten behinderte Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen die Deutsche Bahn bei der Umsetzung mobilitätsverbessernder Maßnahmen.

Am vergangenen Dienstag berichtete Stefan Wingenfeld, Teamleiter Fahrzeugkonzeption im Marketingressort des DB-Fernverkehr über die das Redesign der ICE 3-Züge, über die Einführung neuer Züge und über die Baureihe 407, die über eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe verfügen. Hier können Sie seinen Vortrag in voller Länge hören:

wingenfeld

Stefan Krusche, selbst mobilitätseingeschränkt und im Rollstuhl sitzend, hat zusammen mit Karl-Heinz Wöbbeking, der ebenfalls einen Rollstuhl benutzt, die fahrzeuggebundene Einstiegshilfe der Baureihe 407 getestet. Stefan Krusche schilderte zunächst den gegenwärtigen Zustand:

_stefan_krusche

Karl-Heinz Wöbbeking berichtete über seine Erfahrungen:

2014-01-28-Wöbbeking

Jeder Reisende hat schon Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht, gute und schlechte, gleich ob behindert oder nicht, wegen der erhöhten Anforderungen behinderter Menschen diese mit Sicherheit öfter als andere. Solche Ausführungen geben allerdings die Hoffnung, dass die Bahn auf dem richtigen Weg ist. Sicher könnte alles noch viel schneller passieren, wir wollen aber nicht übersehen, dass sich einiges getan hat. Nicht genug, werden die einen sagen, immerhin, die anderen.