Selbst aktiv werden bei Depression

Eigentlich ist es ein Gegensatz, ein Oxymoron, die Worte Aktivität und Depression in einem Atemzug zu nennen. Für Betroffene schließen sich Aktivität und Depression aus. In einem Kinospot zur Aufklärung über diese Erkrankung, der in Hamburger Kinos läuft, sagt der Betroffene: „Es heißt immer: Reiß dich zusammen. Aber gerade dieses Aufraffen, wenn man in einer Krise ist, ist unglaublich schwer. Eine unsichtbare Kraft die drückt mich einfach runter“. Und dennoch ist es für Menschen mit einer Depression wichtig, selbst aktiv zu werden. Weiterlesen

Sicher durch die Behandlung

Schwere Behandlungsfehler, wie zum Beispiel eine im Patientenbauch vergessene Schere sind eher selten. Trotzdem kommen Fehler oder „Beinahefehler“ in der täglichen Praxis immer wieder vor. Dazu gehören zum Beispiel die Verwechslung von Medikamenten oder Dosierungen, Infektionen durch mangelnde Hygiene, Fehldiagnosen, fehlerhafte oder unvollständige Patientenaufklärung oder mangelnde Kommunikation der Ärzte und Pflegenden. Weiterlesen

Sind Screeninguntersuchungen sinnvoll?

Sind Screeninguntersuchungen zur Krebsfrüherkennung sinnvoll?

Für Krebserkrankungen im Frühstadium besteht eine gute Aussicht auf Heilung. So war zumindest die gängige Auffassung bisher. Plakate, Internetseiten und Werbespots rufen die Bevölkerung dazu auf zur ‚Krebsvorsorge’ zu gehen. Viele Schauspieler, Sänger und andere Prominente werben dafür. „Dabei wird bisher kaum angesprochen, dass Screening-Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung auch Schaden anrichten können und ihr Nutzen manchmal überschätzt wird“, sagt Prof. Dr. Gabriele Meyer. Sie ist Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) und Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin e.V. Weiterlesen

Besondere Hilfe für Menschen mit erworbenen Hirnschäden

2014-02-18-mehEine Einrichtung in Rüdersdorf und Berlin-Köpenick hat sich auf diese Klientel spezialisiert
„Ja gut. Auweia. Wie heißt das?“ Frank Bigalke, 53 Jahre alt, hat einen etwas eingeschränkten Wortschatz. Immer wieder sucht er die passenden Vokabeln. Er weiß genau, da gab es ein Wort, das genau diesen Sachverhalt beschreibt, den er benennen möchte. Es fällt ihm einfach nicht ein. „Wie heißt das“, fragt er ungeduldig seine Tochter Anne (29). Weiterlesen

Richtiger Umgang mit Medikamenten

tabletten 01Medikamente sind hilfreich, aber sie können auch schaden. Je besser Patienten über ihre Arzneimittel informiert sind, desto höher ist die Chance für einen Behandlungserfolg. „Es ist wichtig, die Medikamente so einzunehmen, wie sie vom Arzt verordnet wurden und zwar genau in der Menge, zur angegebenen Tageszeit und über den empfohlenen Behandlungszeitraum“, rät Dr. Judith Günther. Sie ist Arzneimittelexpertin bei der Stiftung Warentest. Weiterlesen