Drei Rollstuhlfahrer als Killer

Foto: “Kills on Wheels“ von Attila Till (HU) / 2016

Foto: “Kills on Wheels“ von Attila Till (HU) / 2016 · (c) HNFF World Sales

Zwei junge Körperbehinderte befreunden sich mit einem Auftragskiller. Alle drei sind
Rollstuhlfahrer und arbeiten als seltsame Bande für die Mafia.
Neun Abenteurer, zwei davon im Rollstuhl, begeben sich mit zwei Trabis, einem Polski Fiat und zwei Motorrädern auf eine kühne Reise quer durch Australien bis nach Bangkok.
Eine Paralympics-Sportlerin, die langsam wieder gehen kann und sich zwischen Medaillen
oder Gehfähigkeit entscheiden muss.
Behinderung als Metapher für die gesellschaftlichen Zustände in Kuba.
So vielgestaltig zeigte sich das Thema Behinderung beim 26. Filmfestival des
osteuropäischen Films in Cottbus, das am 13.11.2016 zu Ende ging.
Ein Beitrag von Catrin Winn.

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Besprochene Filme:
„Kills on Wheels“ von Attila Till (HU)/ 2016
„Trabant – Von Australien nach Bangkok“ von Dan Priban (CZ/SK) /2016
„Annas Leben“ von Nino Basilio (Georgien)/2016
„Viktoria“ von Monika Lima (D) /2015
„Die Wand der Worte“ von Fernando Perez (CU) / 2014
„Casa Blanca“ von Aleksandra Maciuszek (PL/MX/CU) / 2015

Dieser Beitrag ist am 22.11.2016 in der Sendung „Voll normal“ im ALEX-Radio Berlin gesendet worden.

Schule aus, was nun?

Landauf, landab genießen Schüler die Ferienzeit. Sommer, Sonne, Strand, was kann es schöneres geben. Keinen Gedanken an Lehrer, Hausaufgaben und Lernstoffe verschwenden. Das ist es doch.

Für eine ganze Reihe von Schülern beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Vorbei mit all diesen Dingen, nie wieder Klassenzimmer, werden sich viele denken. Wie aber geht es weiter? Wie das neue Leben beginnen, ohne von Anfang an auf der Verliererseite zu stehen? Einen Beruf zu erlernen ist das naheliegendste. Was aber, wenn man behindert ist? Unsere Reporterin Marion von Ende schaute sich im Berufsbildungswerk Waiblingen in Baden Württemberg um und sprach mit Wolfgang Goll, dem Fachbereichsleiter für den Bereich Ausbildung beim Berufsbildungswerk Waiblingen und dem Berufsausbildungszentrum Esslingen.

 

Ausbildungschancen Jugendliche mit Handicap

Tischball oder der Showdown auf der Platte

Seit 5 Jahren wird Tischball, auch Showdown genannt auch in Deutschland gespielt. Es ist eine Sportart, die in über 30 Länder der Welt gespielt wird und die gut für sehende und sehbehinderte Menschen geeignet ist. Die Platte hat eine 14 Zentimeter hohe Bande, der Ball muss ähnlich dem Tischfußball durch schmale Spalte in dieser Bande in Tore geschossen werden. Damit Chancengleichheit herrscht, setzen sich sehende Mitspieler eine Verdunklungsbrille auf. Weiterlesen

Das gute alte Dampfradio

radioworkshop_2015_02Das Radio liebt man oder hasst man. Da gibt es nichts dazwischen. Oder doch? Seit Jahren führe ich Radioworkshops mit Studenten der Freien Journalistenschule Berlin durch und versuche genau diese Fragen auszuloten. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, manchmal sogar aus Österreich. Alle wollen sich in der praktischen Radioarbeit ausprobieren. Auch in diesem Jahr fand der Workshop im ALEX Radio statt.

Voll normal-Moderator Sebastian Bayer interessierte, warum man überhaupt auf die Idee kommt, Journalismus zu studieren und warum die Teilnehmer sich ausgerechnet einen Radio-Workshop ausgesucht haben:

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