Ich bin – Figur und Abstraktion – ein Dialog

Linda Soravia, Nudo 12, 2016, Mischtechnik, Packpapier, 48x36

Linda Soravia, Nudo 12, 2016, Mischtechnik, Packpapier, 48×36

So lautet der Titel der laufenden Ausstellung der Galerie Art Cru im Kunsthof Berlin in der Oranienburger Straße 27. Diese Galerie macht etwas ganz besonderes, und zwar gibt es hier sogenannte Outsider Art zu sehen-Außenseiterkunst. Oft ist es Kunst von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die hier gezeigt wird. Weiterlesen

Schule aus, was nun?

Landauf, landab genießen Schüler die Ferienzeit. Sommer, Sonne, Strand, was kann es schöneres geben. Keinen Gedanken an Lehrer, Hausaufgaben und Lernstoffe verschwenden. Das ist es doch.

Für eine ganze Reihe von Schülern beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Vorbei mit all diesen Dingen, nie wieder Klassenzimmer, werden sich viele denken. Wie aber geht es weiter? Wie das neue Leben beginnen, ohne von Anfang an auf der Verliererseite zu stehen? Einen Beruf zu erlernen ist das naheliegendste. Was aber, wenn man behindert ist? Unsere Reporterin Marion von Ende schaute sich im Berufsbildungswerk Waiblingen in Baden Württemberg um und sprach mit Wolfgang Goll, dem Fachbereichsleiter für den Bereich Ausbildung beim Berufsbildungswerk Waiblingen und dem Berufsausbildungszentrum Esslingen.

 

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Kunterbunteskinderbuch

FullSizeRenderKönnen Sie sich noch an ihr Lieblingsbuch oder Hörspiel in der Kindheit erinnern? Da gab es bestimmt ein Kind oder ein Tier, dass ein Abenteuer erlebt hat, bei dem Sie ganz stark mitgefiebert haben. Es gibt aber auch Kinder die können bei den gängigen Büchern, die es so auf dem Mark gibt, nicht wirklich mitfiebern. Weil sie sich selbst in diesen Geschichten nicht wiederfinden. Zum Beispiel farbige Kinder, oder Kinder mit Behinderungen oder mit homosexuellen Eltern. Suse Bauer und Raùl Krauthausen aus Berlin finden, dass es mehr als an der Zeit ist die Kinderbuch-Literatur vielfältiger zu gestalten. Deshalb haben die beiden das Projekt #kunterbunteskinderbuch ins Leben gerufen. Kathleen Küsel hat sie für die Voll Normal  Sendung am 31.05.2016 dazu befragt.

Hier für Sie das gesamte Interview zum Nachhören.

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“Wer Heime baut, kommt selber rein!”

So begann die Rede von Ilja Seifert, dem Vorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) auf dem Protesttag am 4. Mai 2016 vor dem Bundeskanzleramt. Aus allen Ecken Deutschlands waren Verbände und Betroffene zahlreich erschienen, um für ihre Gleichstellung gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention zu demonstrieren. Vor allem die aktuelle Version des Bundesteilhabegesetztes liegt vielen schwer im Magen. Inclusio Medien hat am Brandenburger Tor die behindertenpolitischen Sprecher des Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses zu ihrer Meinung befragt.

Hören Sie hier drei ausgewählte Beiträge dazu aus der “Voll Normal” Sendung vom 10. Mai 2016 mit Kathleen Küsel.

Ilja Seifert, ABiD:

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Corinna Rüffer, Behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 Die Grünen:

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Mechthild Rawert, Bundes-SPD

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“Ein barrierefreies Lichtenberg- für alle!”

Unter diesem Motto wurde am 4. Mai 2016 der deutsche Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gefeiert. Die Schirmherrin und Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro lud am Nachmittag zum zweiten Mal auf die Lichtenberger Rathauswiese. Viele Vereine konnten ihre Arbeit präsentieren. Menschen mit und ohne Behinderungen haben bei verschiedenen Aktionen zum Thema Barrierefreiheit mitgemacht. Lichtenberg unterstützt die Hauptdemo am Brandburger Tor mit diesem eigenen Fest, um auf die Diskriminierung von Behinderten aufmerksam zu machen.

Unsere Reporterin Nicole Driebe war vor Ort und hat exlusiv die Eindrücke des Tages für die “Voll Normal” Hörer eingefangen. Hier der Beitrag aus der Sendung vom 10.05.2016 zum Nachhören.

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Schnittstellen der Frauen- und Behindertenbewegung

Am 19.04.2016 war die Autorin Kirsten Achtelik zu Gast in der Voll Normal Sendung. Sie sprach mit Kathleen Küsel über ihr Buch “Selbstbestimmte Norm”. In diesem hat sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Abtreibung, Pränataldiagnostik und Feminismus zusammengetragen.

Vor allem geht es Frau Achtelik darum, dass Frauen ein Recht auf Abtreibung haben sollten, wenn sie sicher kein Kind wollen. Frauen, die ein Kind möchten, dann aber zwischen behindert und nicht behindert unterscheiden sieht sie sehr kritisch. Dabei spielt ihrer Meinung nach die große Akzeptanz von Pränataldiagnostik eine tragende Rolle. Nicht nur beim Kinder kriegen, auch sonst im Leben machen wir vieles, weil die Gesellschaft es so von uns erwartet, so die Autorin.

Hören Sie hier nochmal in das Interview rein.

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Zusammen jäten, ernten und das Risiko tragen – die bäuerliche Wirtschaftsgemeinschaft

Egal ob mit oder ohne Behinderung, wir alle müssen etwas essen. Nun steigen endlich die Temperaturen und damit gibt es auf deutschen Äckern bald wieder was zu ernten. Kaufen Sie ihr Gemüse lieber günstig im Supermarkt? Dann ist es höchstwahrscheinlich nicht ganz so fair hergestellt. Oder gehören Sie eher zu den Menschen, die ihr Gemüse direkt vom Feld um die Ecke holen und dafür auch gerne den entsprechenden Preis bezahlen? Die sogenannte solidarische Landwirtschaft ist eine Möglichkeit sich intensiv mit seinem Lebensmittel, und der Arbeit die da hinter steckt, auseinander zusetzten. Der Bio-Bauer Christian Heymann von SpeiseGut hat Kathleen Küsel dazu einiges erzählt. Hier zum Nachhören der Beitrag aus der Voll Normal Sendung vom 19.04.2016.

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“Eltern sollten entscheiden können, an welcher Schule ihr Kind am besten aufgehoben ist.”

Wie steht es eigentlich aktuell um die Inklusion an Berliner Schulen? In der Voll Normal Sendung von 22.03.2016 kam Sonderpädagoge Matthias Gärtner ausführlich zu Wort. Seiner Meinung nach hat sich seit der Unterzeichnung der UN-Menschenrechtecharta für die Rechte behinderter Menschen vieles im Hinblick auf die Umsetzung im schulischen Alltag getan. Allerdings gibt es auch noch einiges, was verbessert werden muss, damit Kinder mit und ohne Behinderungen im gemeinsamen Unterricht der Normalfall werden.

Hier ein Teil des Interviews mit dem Lehrer von der Grundschule am Pegasuseck/Altglienicke für Sie zum Nachhören:

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Wir wollen alle sehen!

Rollenfang

Um den Tisch die Schauspieler Jonas Sippel, Zora Shemm, Sebastian Urbanski und Juliana Götze in einen Workshop von Rollenfang (Foto: Panzlau/Prugger)

Der Stoff für Film- und Fernsehproduktionen ist nahezu unendlich. Und allzu oft sind es keine Topmodels, sondern Charakterdarsteller, die eine Rolle perfekt besetzen. Hier beginnt die Aufgabe von Schauspielagenturen, die ein Bindeglied zwischen Produktion und Schauspielern darstellen. Vielseitigkeit sollte hier gefragt sein, doch gerade Schauspieler mit Behinderung stoßen hier immer wieder an unsichtbare Grenzen. Weiterlesen